Online-Shop Kosten im Überblick
Die Kosten für einen Online-Shop variieren drastisch — vom Shopify-Starter-Setup bis zur individuellen Headless-Commerce-Lösung. Der entscheidende Faktor ist nicht der Preis auf dem Preisschild, sondern die Total Cost of Ownership über mehrere Jahre.
Die laufenden Kosten werden leicht unterschätzt: Transaktionsgebühren, App-Abos, Agenturkosten für Änderungen und Hosting summieren sich. Wir zeigen Ihnen das vollständige Bild.
Richtwert: Ein professioneller Online-Shop mit individuellem Design und Checkout kostet initial 8.900–25.000 €. Shopify-Setups starten günstiger, die laufenden Kosten wachsen aber mit dem Umsatz.
Kosten nach Plattform: Shopify vs WooCommerce vs Headless
Shopify (monatliches Abo, keine Setup-Kosten)
- Mehrere Tarife mit monatlicher oder jährlicher Zahlung
- Preise und Transaktionsgebühren je Tarif: siehe Shopify-Preisseite
Hinzu kommen: App-Abos, Theme und Agenturkosten für Setup und Customizing.
WooCommerce
- Plugin kostenlos, aber laufende Kosten für Hosting, Premium-Plugins sowie Wartung und Updates
- Agenturkosten für individuelle Anpassungen: teuer durch WordPress-Komplexität
Headless Commerce mit Next.js
- Initial: 8.900–25.000 € (einmalig)
- Hosting: 50–200 €/Monat
- Keine Transaktionsgebühren der Shop-Plattform
- Minimaler Wartungsaufwand durch modernen Stack
Alle Kostenfaktoren im Detail
Design & UX
Professionelles Shop-Design mit Produktseiten, Warenkorb und Checkout-Optimierung: 2.000–8.000 € einmalig.
Produktverwaltung & CMS
Ein intuitives Backend für Produkte, Preise und Bestände: 1.000–3.000 € in der Entwicklung.
Payment-Integration
Stripe, PayPal, Klarna: 500–2.000 € Setup, abhängig von Anzahl der Anbieter und Komplexität der Zahlungsflüsse.
Logistik & Versand
Anbindung an Versanddienstleister (DHL, DPD), Versandkostenberechnung und Tracking-Integration: 1.000–3.000 €.
SEO & Analytics
Product Schema, Sitemap, Google Shopping-Feed und DSGVO-konformes Analytics: Sollte in der Entwicklung enthalten sein.
Tipp: Rechnen Sie immer die Total Cost of Ownership über 3 Jahre. Shopify erscheint günstiger, aber Transaktionsgebühren wachsen mit dem Umsatz — plus Abo, Apps und Agenturkosten.
Laufende Kosten nach dem Launch
Hosting
Shopify ist managed Hosting inklusive. Headless benötigt eigenes Hosting: ab 5 €/Monat auf Hetzner Cloud (DSGVO-konform, deutsche Server) — deutlich günstiger als US-Cloud-Anbieter.
Transaktionsgebühren
Bei Shopify ohne Shopify Payments fällt pro Transaktion eine Gebühr an, deren Höhe vom Tarif abhängt (Shopify-Preisseite). Das klingt wenig, summiert sich aber mit dem Umsatz.
Payment-Provider-Gebühren
Unabhängig von der Plattform fallen Gebühren von Stripe, PayPal oder Klarna an — prozentual und je Transaktion, siehe Preislisten der Anbieter.
Wartung und Updates
Bei Shopify minimal (managed). Bei WooCommerce hoch (Plugins). Bei Headless gering (kein Plugin-Overhead).
Marketing und SEO
Nicht direkt ein Shop-Entwicklungsthema, aber eng damit verknüpft. Ein technisch sauberer Shop ist die Basis für Google Shopping, SEO und Performance-Marketing.
Wann rechnet sich ein professioneller Shop?
Ob sich eine Investition in einen Headless-Commerce-Shop rechnet, hängt vor allem von zwei Posten ab:
1. Transaktionsgebühren: Shopify berechnet ohne Shopify Payments je nach Tarif eine Gebühr pro Transaktion; bei Headless entfällt sie. Je höher der Umsatz, desto größer der Unterschied.
2. Agenturkosten: Individuelle Anpassungen auf Headless-Systemen kosten weniger als komplexe Shopify-Customizing-Projekte mit Liquid-Templates.
Fazit: Rechnen Sie beide Posten mit Ihren eigenen Umsatzzahlen über drei Jahre durch.
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- Geprüfte Leistung
Häufig gestellte Fragen
Der günstigste echte Online-Shop: Shopify im kleinsten Tarif mit einem kostenlosen Theme. Initialkosten quasi null, aber: Transaktionsgebühr bei Drittanbieter-Payment, eingeschränktes Customizing und US-Datenspeicherung. Für den Markttest geeignet, aber keine langfristige Basis bei wachsendem Umsatz.
Eine feste Umsatzschwelle gibt es nicht. Bei Shopify fallen je nach Tarif ein Abo und — ohne Shopify Payments — Transaktionsgebühren an (Shopify-Preisseite), dazu App-Abos. Ein Headless-Shop kostet initial 8.900–15.000 €, hat aber nahezu keine laufenden Plattformkosten. Wir rechnen die Gesamtkosten über drei Jahre mit Ihren Zahlen durch.
Die häufigsten versteckten Kosten: Shopify Transaktionsgebühren (oft unterschätzt), App-Abos für Features, die bei Headless eingebaut sind, Agenturkosten für Shopify-Customizing mit Liquid-Templates (teurer als gedacht), Bildoptimierungs-Apps, Steuerberechnungs-Plugins und E-Mail-Marketing-Integrationen. Wir erstellen vor Projektstart immer eine vollständige TCO-Übersicht.
Das hängt von Marge, Besucherzahlen und laufenden Kosten Ihres Shops ab; eine pauschale Dauer lässt sich seriös nicht nennen. Die vollständige Kostenübersicht vor Projektstart ist die Grundlage, um sie mit Ihren eigenen Zahlen zu schätzen.
Shopify: intuitive Admin-Oberfläche, kein Entwickler nötig für Produktpflege. WooCommerce: ähnlich, aber langsamer und fehleranfälliger. Headless mit Payload CMS: maßgeschneiderte Admin-UI, Bulk-Import per CSV, API-Anbindung an ERP für automatische Updates. Bei großen Sortimenten (500+ Produkte) ist ERP-Integration der entscheidende Kostenfaktor.
Unabhängig von der Plattform fallen Gateway-Gebühren an — bei Stripe, PayPal und Klarna prozentual und je Transaktion, siehe Preislisten der Anbieter. Diese Kosten entstehen bei jeder Plattform. Bei Shopify kommen ohne Shopify Payments die Plattform-Transaktionsgebühren dazu — bei Headless nicht.
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